Wochen-Preview: 16.-22. April 2018

Konzerte und Events

Die neue Woche beginnt mit viel Vorfreude auf ungewöhnlich viele aufregende Musik-Veranstaltungen auf nationaler und internationaler Ebene. Joseph-Maurice Weder wird seine erfolgreiche Südamerika-Tour mit vier weiteren Konzerten fortführen: Am 17. und 18. April ist er als Solist in Brasília zu erleben, am 21. und 22. April gastiert er in Buenos Aires. Im Gepäck hat er Werke von Brahms, Beethoven, Trümpy, Janacek und Moser. Ebenfalls am Klavier ist Nicholas Rimmer direkt zum Wochenbeginn, am 16. April, in Marburg zu erleben, wo er ein Rezital mit Duett-Partner Jakob Spahn gibt. Ein weiteres Duo-Rezital bietet Carlota Amado gemeinsam mit Tonja Čuić am 19. April in der Musikschule Ismaning. Bei einem „Romantischen Tastendialog“ werden Werke von Schubert, Moszkowski und Brahms dargeboten. Zum Ende der Woche ist Kateryna Titova gemeinsam mit Edgar Wiersocki für ein weiteres Duo-Rezital zu Gast in Bad Krozingen.

Für unsere Streicher beginnt die Woche am 16. April mit einem spannenden Auftritt des Kuss Quartetts in der kulturradio Klassik-Lounge im Watergate Club. Auch der Terminkalender des beliebten Bratschisten Nils Mönkemeyer kann sich in dieser Woche sehen lassen: Am 17. April gastiert er im Musikverein Wien, am Folgetag in der Berliner Philharmonie. Gemeinsam mit den Berliner Barocksolisten spielt er Werke von Bach. Vom 20. bis zum 22. April schließlich tourt er mit dem Barockorchester „l’arte del mondo“, mit Konzerten in Warburg, Steinfurt und Kempen. Mit dabei haben sie Werke von Sammartini, Vivaldi, Telemann, Bach und Graun. Als Teil des Horenstein-Ensembles interpretiert Violinistin Sophia Jaffé am 22. April im Berliner Konzerthaus Brahms‘ Klarinettenquintett h-Moll op. 115 bei einem 360°-Konzert. Ebenfalls in Berlin spielt Jens Peter Maintz am 16. April im Kammermusiksaal der Philharmonie Werke von Rachmaninow, Wyner, Mozart und Brahms gemeinsam mit Spectrum Concerts. Am Freitag, den 20. April, gibt dann Claudio Bohórquez ein Konzert in der Hauptstadt: Die Kammerphilharmonie Amadé und der Cellist bieten Carl Philipp Emanuel Bachs Cellokonzert in A-Dur H439 Wq 172 in der Mendelssohn Remise dar. In Schloss Eichhofen dagegen ist Joanna Sachryn zu Gast. Am 22. April gibt sie ein gemeinsames Konzert mit Paul Rivinius, mit Stücken von Bach, Meyer und Schostakowitsch. Oren Shevlin musiziert am selben Tag in der Konzerthalle Frankfurt (Oder) mit dem Brandenburgischen Staatsorchester Frankfurt unter Leitung von Heribert Beissel. Gespielt wird Schumanns Cello Concerto in a-Moll, op. 129. Die Cellistin Esther Saladin ist in dieser Woche zu Gast in Sarajevo, wo sie, gemeinsam mit dem Sonemus Ensemble, Musik von Barrett, Fachard und Ferneyhough auf die Bühne bringt. Auf der anderen Seite des Ärmelkanals ist Philip Higham derweil auf Schottland-Tour und spielt zusammen mit dem Scottish Chamber Orchestra Carl Philipp Emanuel Bachs Cello-Concert in A-Moll in St. Andrews, Edinburgh und Glasgow. 

An der Oboe ist Ramón Ortega Quero in dieser Woche solistisch in Regensburg (21. April) und Amberg (22. April) zu erleben. Gemeinsam mit dem Bachorchester Leipzig unter Leitung von Christian Funke spielt er Bachs Oboenkonzert BWV 1041 sowie Marcellos Oboenkonzert d-Moll. Aldo Baerten ist am Sonntag zu Gast im Maison de la Poésie in Brüssel, wo er mit Samia Bousbaïne als Flöte-Harfe-Duo Werke von Saint-Saëns, Fauré und Ibert interpretiert. Dirigent und Flötist Michael Hasel und das Philharmonische Bläserquintett Berlin gastieren am 18. April im Schloss Waldthausen in Budenheim sowie am 21. April im italienischen Forli. Zu hören gibt es Werke von Mozart, Schubert, Reicha, Hindemith, Kvandal und Nielsen

Am 20. April ist das Quartett Passo Avanti in Bamberg bei einem Werkstattkonzert zu erleben. Am selben Tag dirigiert Daniel Raiskin in der Grand Hall of the Kolorac Foundation in Belgrad das Belgrade Philharmonic Orchestra. Mit dem solistischen Einsatz von Aleksandar Gavrylyuk am Klavier werden Rachmaninows Klavierkonzert Nr. 3, op. 30 sowie Strawinskys Fireworks und Feuervogel (1919) rezitiert. Clemens Schuldt ist in dieser Woche mit dem BBC Philharmonic Orchestra unterwegs in Manchester. Am 18. April dirigiert er in den BBC Studios Prokofieffs Symphonie Nr. 1 D-Dur, op. 25 („symphonie classique“), Jolivets Concertino (1948) für Trompete, Klavier und Streicher, Schostakowitschs Konzert für Klavier und Orchester Nr. 1 c-Moll op. 35 mit obligater Trompete (1933) sowie Haydns Symphonie Nr. 86 D-Dur Hob. I-86. Als Solisten begleiten ihn Frederico Colli und Simon Höfele. Am 21. April wird Schuldt dann, gemeinsam mit dem Cellisten Leonard Elschenbroich, Strauss‘ sinfonische Dichtung Tod und Verklärung, op. 24, Simpsons Cello Concerto (2018) und Schostakowitschs Symphonie Nr. 1 f-Moll op. 10 auf die Bühne der Bridgewater Hall bringen. Reinhard Goebel hingegen bietet am 20. und 21. April mit den Berliner Barocksolisten Werke von Bach und Telemann in Stettin sowie in der Dresdener Frauenkirche dar.

Für Amerika-Reisende lohnt sich in dieser Woche außerdem ein Abstecher nach Cleveland: Am 21. April ist Gerhard Siegel in der Severance Hall in der Rolle des Tristans in Wagners Oper Tristan & Isolde mit dem Cleveland Orchestra unter Leitung von Franz Welser-Meist zu erleben. 

Ein kurzweiliger, humorvoller Abend erwartet Gäste des Café am Funkhaus in Köln am 17. April: Moderator Daniel Finkernagel lädt mit seinem Programm „Klassik mit Kölsch“ Musikerinnen und Musiker abseits der großen Konzertbühne ein. Diesmal sind die Cologne Chamber Players bei ihm zu Gast. Am 20. April ist Finkernagel dann in der Luxemburger Philharmonie mit seinem Format „Inside Out“. Als prominente Gäste werden Ksenja Sidorova (Akkordeon) und Erkki-Sven Tüür (Komponist) erwartet. 

Wettbewerbe und Meisterkurse

Am 20. April endet die Bewerbungsfrist für die International Edvard Grieg Piano Competition. Der erste Preis des in Bergen stattfindenden Wettbewerbs ist mit 30.000 Euro dotiert.